Freitag, 18. Mai 2012
 


Ein Weltfest des Pferdesports sollten sie werden, die Weltreiterspiele in Aachen, unter Bedingungen und mit einer Medienpräsenz, die ihresgleichen suchen. Die zwei Wochen im Zeichen des Pferdesports stimmten rund 600.000 Besucher und Millionen Fernsehzuschauer euphorisch. Klarer Sieger ist die deutsche Pferdezucht, Trakehner Gene waren in sechs von sieben Disziplinen am Start und bewiesen einmal mehr ihre  international herausragende Rolle als Veredler.

A Star is born

Bereits in Aachen und Wiesbaden tanzte sie an die Spitze internationaler Starterfelder, galt aber noch im Frühjahr als Zweitpferd des 29-jährigen dänischen Newcomers Andreas Helgstrand. Bei den Weltreiterspielen setzte die erst neunjährige Schimmelstute Blue Hors Matiné v. Silvermoon (v. Kostolany) neue Maßstäbe auf dem großen Viereck und entfachte bei jedem ihrer drei Auftritte Begeisterungsstürme: Die Schimmelstute war Beste im Grand Prix und überraschende Gewinnerin der Bronzemedaille im Grand Prix Special hinter einer überragenden Isabel Werth mit Satchmo und Anky van Grunsven mit Salinero. Abschließend errang sie vor 48.000 Zuschauern Silber in der Kür hinter van Grunsven mit Salinero! Das jüngste Pferd der Prüfung war Publikumsfavoritin mit Piaffe- und Passage-Touren, die ihresgleichen suchen. Auf dem Abreiteplatz, vor großem Publikum und im tosenden Applaus – diese Stute strahlte und verzauberte mit einer Aura, die sie von den weitaus routinierteren Weltklasse-Athleten abhob. Die Silvermoon-Tochter warb überzeugend für die Rasse ihres Vaters, dem sie nicht nur ihr Äußeres, sondern auch ihre einmalige Ausstrahlung, das Bewegungspotential und die hinreißende Leistungsbereitschaft verdankt.

Dabei hatte das Stutfohlen, das vor neun Jahren zur Welt kam, nicht einmal die Chance, die vollen Papiere des dänischen Warmbluts zu erhalten: Zum Deckzeitpunkt von Matinés Mutter Matadie v. Matador war Silvermoon in der dänischen Zucht noch nicht zugelassen, Matadie selbst ist aufgrund der unbekannten Abstammung ihrer Mutter nur Vorbuchstute. Ihr Vater Matador, im Dressurport selbst bis WM und Olympia erfolgreich, hat ebenfalls Trakehner Vorfahren: Großvater mütterlicherseits ist Wersal v. Colombo, Urgroßvater väterlicherseits Unikum v. Traumgeist xx. Matinés Vater Silvermoon ist inzwischen - aufgrund seiner Dressurerfolge längst auch in Dänemark anerkannt – ins Gestüt Ammerland nach Bayern zurückgekehrt, wo in diesen Tagen das Telefon heißläuft. Verkaufsanfragen allerdings haben keine Chance: In dem renommierten Vollblutgestüt residiert der Schimmelhengst nicht nur als Trakehner Beschäler, sondern auch als hoch geschätztes Reitpferd des Gestütsinhabers Dietrich von Boetticher …

Neue Dimensionen für Busch und Viereck

Die Vielseitigkeit und die Dressur führen im Medieninteresse so manches Mal ein Stiefkinderdasein. Nicht so bei den Weltreiterspielen. Ausverkaufte Ränge in den Dressurprüfungen wurden durch das Bild am Samstag im Cross noch getoppt: Mehr als 45.000 Fans hatten sich auf den Weg gemacht, um die Weltelite der Buschreiter durch den Geländetag zu begleiten. Ein Weltmeisterschaftkurs erwartete die Reiter, deren einhelliges Urteil „Modern und technisch, schwer, aber fair“ lautete und Kursdesigner Rüdiger Schwarz viel Lob einbrachte. So hatten am Ende auch etliche Favoriten einen oder gar mehrere „Vorbeilaufer“ zu verzeichnen, insgesamt 11 Nullfehlerritte in der Bestzeit würdigten den WM-Kurs. Weitaus wichtiger für das Renommee des Sports aber wiegt die Tatsache, dass auf der Strecke mit 31 Hinderniskomplexen und 45 Sprüngen nicht ein einziger schwerer Unfall passierte. Die Strecke war fantastisch vorbereitet und trotzte den nicht idealen Wetterbedingungen mit gutem Geläuf bis zum letzten Pferd. Dass dem deutschen Team – Bettina Hoy/Ringwood Cockatoo, Ingrid Klimke/Sleep Late, Frank Ostholt/Air Jordan und Hinrich Romeike/Marius – die Revanche für Athen gelang, rundete die Freude über den grandiosen Sport für die deutschen Fans ab. Übrigens: Sleep Lates Vollschwester Ritzy Pitzy xx v. Kuwait Beach xx brachte bei Dr. Peter Wyrwoll sehr sportliche Trakehner Nachkommen, die sich anschicken, die Leistungsdynastie des irischen Vollblüters Fair Trial xx fortzuführen. Die Stute selbst genießt heute ihren Lebensabend in ihrer Zuchtstätte in England.

Die kollektive Begeisterung, die Dressur und Vielseitigkeit in Aachen auslösten, dürften positiv nachwirken: Beide Disziplinen haben hoffentlich ihren Stand im Reigen der olympischen Reitsportdisziplinen gefestigt. Signalwirkung hat Spitzensport dieser Art für den internationalen und nationalen Leistungssport wie auch für den gehobenen Freizeitsport – und damit stehen auch für die Züchter die Zeichen auf Zukunft.

Trakehner Blut in den Wettkämpfen

In den sportlichen Disziplinen waren die Trakehner erwartungsgemäß in der Dressur am stärksten vertreten. Mit großem Abstand führte hier die Hannoveraner Zucht das Feld an.

Der in der Dressur startende Vollbruder des Hertug, ROI DE COEUR ist mit Domininque D’Esme eine feste Größe auf internationalem Parkett und gehörte zum französischen Team. Der dänisch gebrannte Trakehner v. Schwadroneur a. d. Hallas v. Donauwind erreichte mit über 67 % das zweitbeste Ergebnis der französischen Mannschaft, die insgesamt siebte wurde. Ebenfalls das zweitbeste Ergebnis seiner Mannschaft erreichte JADE, ein brauner Wallach v. Ressort – Linox, der für das belgische Team unter Mieke Lunskens an den Start ging. Der 16-jährige PROBLESK von Beg xx - Oreol startete mit Iryna Lis für Weißrussland. Die beiden verzeichnen in der laufenden Saison diverse Grand Prix-Platzierungen und erreichten über 62%. Beg xx, seit Jahren im Gestüt Hörstein zu Hause und mit gekörten Söhnen sowie hoch dekorierten Töchtern präsent, bewies einmal mehr seine vielseitige Vererbung: Neben Problesk in der Dressur startete sein Sohn Paul vom Gäu für Russland in der Vielseitigkeit. Judy Reynolds, irische Einzelreiterin, setzte auf den russischen Trakehner RATHBAWN VALET v. Egoist – Hockey. Die 25-jährige Reiterin musste sich unmittelbar vor den WEG einer Blinddarmoperation unterziehen und saß erst eine Woche vor der Weltmeisterschaft wieder auf dem Pferd.

Neben der strahlenden Matiné brillierten zwei Spitzenpferde, die mütterlicherseits zu einem Viertel Trakehner Blut führen: Mannschaftsweltmeister und langjähriges Erfolgspferd von Heike Kemmer, Bonaparte, ist ein Enkel des Consul. Der für Dänemark unter Lone Jörgensen international erfolgreiche Hardthofs Ludewig führt den unvergessenen Ibikus als mütterlichen Großvater.

Pechvogel der Aachener Tage

Sie hatte alle Qualifikationen in ihrer britischen Heimat souverän gewonnen, sich intensiv im westfälischen Melle auf die Teilnahme in Aachen vorbereitet und schien dann vom Pech verfolgt: Karen Bassett und ihr Trakehner Viererzug landeten in der Platzierung auf Rang 25 statt wie geplant unter den ersten zehn. Im Trainingslager fiel ein Pferd aus, in Aachen erwiesen sich die Bedingungen für die Fahrer nach den starken Regenfällen als nahezu untragbar und kurzfristige Änderungen der Startzeiten in der Dressur erreichten Karen Bassett und ihr Team buchstäblich in letzter Sekunde, so dass ihr Ergebnis in dieser Teilprüfung weit hinter den Erwartungen zurückblieb. Nach der Wegestrecke vor dem Start in den Marathon monierte ein Richter die Länge ihrer Deichsel, und die kurzfristig geschaffene Abhilfe veranlasste sie in der ersten Hälfte des schweren Kurses zu besonders vorsichtigem Fahren. Doch der Marathon lief gut für die Britin und brachte einen Platz unter den Top 20. Mit einer souveränen Nullrunde im Hindernisfahren verabschiedete Karen Bassett ihren 22-jährigen MUSCHAMPS KANGAROO v. Kassius – Mozart aus dem Fahrsport. Das älteste Pferd der Weltreiterspiele war das siebte Mal in seinem Leben WM-Teilnehmer. Mit einer großen Ehrenrunde im ausverkauften Fahrstadion feierte Karen Bassett gemeinsam mit dem Publikum ihren treuen Weggefährten. (Über Einzelheiten der dramatischen „Expedition WEG“ berichtet „der Trakehner“ in der nächsten Ausgabe.)

Große Sprünge

Die vier-Sterne-bewährte, in Schweden gezogene Testarossa-Tochter My Fair Lady war mit Linda Algotsson im schwedischen Vielseitigkeitsteam. Die Mannschaft beendete die Prüfung auf Rang 5, die 14 Jahre alte My Fair Lady lag in der Einzelwertung im Mittelfeld. Pech hatte der russische Einzelreiter Andrey Grishin. Er schied auf dem erst neunjährigen PAUL VOM GÄU in der Vielseitigkeit in der Geländestrecke aus. Mutter des Beg xx-Sohnes ist die international in Vielseitigkeiten erfolgreiche E.St. Pavlova v. Sokrates, die heute bei Hans-Martin Fauss in Gäufelden in der Zucht ist.

Stürmisch aber durchaus vermögend präsentierte sich PAPIRUS v. Plafon – Prometei. Der russische Reiter Gennadiy Gashiboyazov ritt den Wallach im Zeitspringen und im ersten Umlauf des Nationenpreises - mit sichtlichem Spaß am Springen, aber nicht immer ganz kontrolliert.

Spezialisten

Der sechsjährige PITUCELLI v. Hohenstein – Argument (B.: Maria Jarz, Graz) gewann mit Katharina Faltin vom österreichischen Team die Silbermedaille beim Einzelvoltigieren der Damen. Jedes Voltigierpferd erhielt drei Wertnoten. Pitucelli erhielt am Finaltag zweimal eine Note über 8 und so mit Abstand die besten Pferdenoten des gesamten Wettbewerbs. Im Finale erreichte Katharina Faltin knapp hinter der Amerikanerin Megan Benjamin Silber. Bronze gewann Katharinas Teamkollegin Sissi Jarz. Die Dänin Gerda Hansen aus Bredebro hatte sich mit ihrem 10-jährigen selbstgezogenen PYRUS v. Hockey – Schwadroneur für den Distanzritt über 160 km qualifiziert. Sie ging in Aachen an den Start, zog aber am dritten Vetgate ihr Pferd zur Schonung zurück und verzichtete auf die Fortsetzung ihres Rittes.

Schaubilder

Als tolle Werbung für die Trakehner erwiesen sich die Schaubilder. In den Pausen der Dressurveranstaltungen, im Rahmen der deutschen Hengstparade sowie am Spring-Samstag ernteten Hengste und Sportpferde Standing Ovations und Beifallsstürme.

KING ARTHUR TSF mit Petra Wilm, AXIS mit Terhi Stegars, MONTEVERDI TSF mit Kilian Hüttner sowie MÜNCHHAUSEN TSF mit Fie Christine Skarsø traten in einer Pause der Mannschaftsdressur auf. 51 000 Zuschauer ließen sich im vollbesetzten Hauptstadion von dem Gleichmaß und der hohen Qualität der vier dunklen Hengste bezaubern. „Die Trakehner sind zum Teil deutlich besser als die Teilnehmer“, so die einhellige Meinung vieler Zuschauer.

Unter Flutlicht ermittelten die Dressurreiter ihren Einzelweltmeister in der Kür. Das Stadion platzte aus allen Nähten und die Stimmung war fantastisch, als in der ersten Pause KAISERKULT TSF und KAISERDOM TSF die Trakehner Zucht repräsentierten. Die Vollbrüder erhielten Szenenapplaus, als sie unter Dorothee Schneider und Kathrin Meyer zu Strohen nebeneinander ins Stadion trabten. Unmittelbar vor der Siegerehrung begeisterten zwei Väter und zwei Söhne vom Klosterhof Medingen die Massen: CAPRIMOND unter dem zwölfjährigen Christoph Wahler und HOHENSTEIN unter Burkhard Wahler. Passage, Einerwechsel und Pirouetten von Vätern und Söhnen nebeneinander brachten das Publikum zum Jubeln und demonstrierten Trakehner Nervenstärke und Rittigkeit.

Das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V. präsentierte am Spring-Samstag die Vielfalt des Therapeutischen Reitens im Hauptstadion. Kurz vor der Runde der 25 besten Springreiter ritt die bei einem Unfall erblindete Marion Koch auf dem Sandviereck in der Mitte des großen Stadions eine Kür auf ihrem SKANDOR, kommentiert von einer sichtlich beeindruckten Isabell Werth.     US

Die Deutsche Hengstparade

Mehr als 300 ausgewählte Pferde präsentierten sich im ausverkauften Stadion auf der Deutschen Hengstparade, darunter die Creme de la Creme der deutschen Starvererber. Für die Trakehner vertraten Hohenstein an der Hand und seinen Urenkel HERZENSDIEB unter Helen Langehanenberg die Dynastie des Flaneur. Das Schaubild „Adel verpflichtet“ zeigte Kaiserdom TSF und Kaiserkult TSF im Pas de deux, gefolgt von vier Generationen von Trakehner Spitzenhengsten: Caprimond unter Theresa Wahler, Hohenstein unter Burkhard Wahler, TAMBOUR unter Philipp Hess und schließlich Herzensdieb unter Helen Langehanenberg begeisterten die Zuschauer mit ihrer Einheitlichkeit. Das Schaubild der ehemaligen Bundeschampions der Vielseitigkeitspferde war komplett mit Trakehnern besetzt: KUNTA KINTE TSF unter Peter Thomsen, NAGANO unter Anna Richter und BIRKHOF’S GRAFENSTOLZ TSF unter Michael Jung zeigten, dass die Trakehner im Busch nahezu unschlagbar sind. Die amtierende Jahressiegerstute EVVIVA v. Kaiser Wilhelm gehörte im Schaubild von „Deutschlands Top Models“ unbestritten zu den schönsten Modellen.

Vorgestellt wurden dem Publikum aus der ganzen Welt ferner verschiedene Auktionsplätze Deutschlands. Die Siegerhengste Monteverdi TSF, Münchhausen TSF sowie Birkhof’ Grafenstolz TSF vertraten den „Auktionsplatz Neumünster“ als älteste Zuchthengstauktion Deutschlands.

Die Welt zu Gast am Trakehner Stand

Der Stand des Trakehner Verbandes war als einer von sechs ausgesuchten deutschen Zuchtverbänden unter dem Zeltdach der Deutschen Reiterlichen Vereinigung Anlaufpunkt für viele Interessenten.

Die Trakehner Präsenz im hochkarätig besetzten Ausstellerbereich stand lange fest. Im Vorfeld der Veranstaltung gab es im geschäftsführenden Vorstand viele Überlegungen zur Gestaltung. Durch die übergreifende Organisation durch die FN waren viele Vorgaben einzuhalten. Als Glücksfall erwies sich die Lage des Trakehner Bereichs direkt am Eingang des Zeltes: die Besucher blieben fast zwangsläufig an der doppelten Elchschaufel „hängen“. Im internationalen Geschehen vor Ort ließen sich für alle beteiligten Zuchtverbande Synergien nutzen. Es kamen Gäste aus den USA, Kanada, Brasilien, Südafrika, Japan, Russland und nahezu allen europäischen Nationen. Vielfältig waren die Fragestellungen, nach Hengsten für den Zuchteinsatz, Kaufgesuche oder Informationen zu Sporterfolgen. Das Team am Trakehner Stand bestand abwechselnd aus Ulrike Sahm, Rike Teegen, Dr. Elke Söchtig, Gabriele Gosewisch sowie Jürgen Hanke und Wilhelm Dahmen, verstärkt durch die zeitweilige Präsenz der Vorsitzenden des Verbandes Petra Wilm und des Zuchtleiters Lars Gehrmann. Insbesondere in der Dressurwoche wurde es zeitweilig eng am Stand. Kamerateams des ZDF und RTL waren vor Ort. In einem Interview betonte FDP-Chef Guido Westerwelle die Umgänglichkeit des Trakehner Pferdes, denn auf einem Trakehner hatte der Politiker seine ersten Reitstunden absolviert. Ein Hinweis an alle Besucher des Trakehner Standes auf den Hengstmarkt in Neumünster war selbstverständlich. Die Film-Präsentationen auf dem großen Flachbildfernseher gaben allgemeine Information zur Rasse. Dank geht an die teilnehmenden Gestüte als Sponsoren und an Ralf Krause, der ehrenamtlich die Produktion betreute. Oft entwickelten sich längere Gespräche, viele Adressen wurden zur weiteren Kontaktpflege aufgenommen. Das Trakehner Gästebuch, in dem sich auch Edward Gal, Fie Skarsø und Peter Thomsen verewigten, spricht Bände …

Wer in Aachen dabei war, vergisst die Eindrücke sicher nicht. Gastfreundschaft, Spitzensport und phänomenale Erfolge der deutschen Pferdezucht prägten die Weltreiterspiele 2006. In vier Jahren wird Kentucky Gastgeber der Weltreiterspiele sein. Ausreichend Zeit, hervorragende Pferde meisterlich beritten zu machen …   IE/GG/US

SUMMARY:

The World Equestrian Games in Aachen exceeded all expectations: a gigantic horse festival, with an exceptional interest generated especially in dressage and eventing. Trakehner genes were present in six out of seven disciplines. Especially the 9 year old Danish Matine, daughter of Silvermoon by Kostolany, created a lot of buzz among the spectators and won a bronze medal in the Special and silver in the freestyle. The Trakehner booth in the big tent of the FN and the German warmblood breeds was the center of attention for many Trakehner friends from around the world for two weeks.

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