Freitag, 18. Mai 2012
 


275 Jahre Trakehnen im ehemaligen Hauptgestüt feiern zu dürfen ist schon etwas ganz besonderes. Durch den jahrelangen freundschaftlichen Kontakt zwischen der heutigen Schule in Jasnaja Poljana und dem deutschen Trakehner Verband sowie dem Trakehnen Verein wurde im September 2007 eine einmalige Jubiläumsfeier in Trakehnen möglich.

Die Feier zum 275-sten Geburtstag der Trakehner Pferde wurde in eine neuntägige Rundreise eingebettet, die durch Litauen, Russland und Polen zu den aus Trakehner Sicht wichtigsten Stätten des ehemaligen Ostpreußen führte. Nach einer ruhigen Fährfahrt begann die Reise in Litauen nach einem Besuch der Hafenstadt Klaipeda auf der Kurischen Nehrung. Dieser Nationalpark mit einzigartiger Dünenlandschaft ist in die Liste des UNESCO-Naturerbes eingetragen und liegt zwischen dem Kurischen Haff und der Ostsee. Nach einer litauischen Nacht ging es weiter auf den russischen Teil der Nehrung, auf dem ein informativer und beeindruckender Besuch der Rossitter Vogelwarte zum touristischen Pflichtprogramm zählt. Nach einem kurzen Stopp in Cranz, dem ersten und ehemals größten königlich-preußischen Seebad an der Ostseeküste erreichte die Gruppe nach einem Abstecher nach Friedrichstein die Stadt Insterburg. Im hervorragend restaurierten Insterburger Hotel wurden nach dem Abendessen die Teilnehmer der Flugreise begrüßt, die ebenfalls an der geschichtsträchtigen Trakehner Jubiläumsfeier teilnehmen wollten.
Am nächsten Morgen stimmten bereits die Anfahrt durch die sechs Kilometer lange Eichenallee und der damit untrennbar verbundene „Mythos Trakehnen“ die Reisegruppe auf die bevorstehenden Ereignisse ein. Nach einer Fahrt durch endlos scheinendes Trakehner Jagdgelände und das Vorwerk Bajohrgallen ging es am Hotel Elch vorbei zum ehemaligen Landstallmeisterhaus am „Neuen Hof“, der heutigen Schule von Jasnaja Poljana.

Die deutschen Trakehner wurden bei schönstem Sonnenschein vom Lehrerkollegium und vier Schülerinnen in ostpreußischer Tracht mit Brot und Salz unter dem Trakehner Tor begrüßt. Der Platz vor dem Landstallmeisterhaus, rund um die alte Trakehner Eiche, war feierlich geschmückt. Auch die kleine Turnhalle, die zu Hauptgestütszeiten als Reithalle diente, strahlte als Festsaal in besonderem Glanz. Die Schülerinnen und Schüler der Schule im ehemaligen Trakehnen hatten zusammen mit ihren Lehrern für die Jubiläumsfeier ein besonderes Programm einstudiert. Mit gekonnten musikalischen sowie tänzerischen Einlagen beeindruckten sie die russischen sowie die über 100 aus Deutschland angereisten Gäste. In den verschiedenen in deutscher und russischer Sprache vorgetragenen Festreden wurde neben der Geschichte Trakehnens besonders die gewachsene Freundschaft mit der jetzt russischen Schule hervorgehoben. Neben Verbandspräsidentin Petra Wilm, Zuchtleiter Lars Gehrmann, Klaus Hagen, Martin Heyser und Dr. Horst Willer gingen auch die Schulleiterin Elena Sanjuk, Konsul Rudolf Mey, Gestütsbesitzer Konstantin Khaipov, die Landrätin Natalia Wiktorowna und die russische Zuchtleiterin Ninel Dorofeewa in ihren Festreden auf die bewegende Geschichte der Trakehner Pferde und deren Heimat ein. Die Verleihung der Freiherr-von-Schrötter-Medaille an den völlig überraschten Klaus Hagen war nicht nur für den Geehrten ein besonders emotionaler Moment.

Nach dem Festakt feierte das ganze Dorf das 275-jährige Jubiläum Trakehnens auf dem historischen Platz vor dem Landstallmeisterhaus. So konnten die weitgereisten Gäste auf Einladung der Schulleiterin Frau Sanjuk bei herzlicher Schulfestatmosphäre eine deftige Gulaschsuppe mit Brot genießen. Dazu verkauften Eltern und Lehrer aus Jasnaja Poljana an verschiedenen Ständen neben Zuckerwatte, Kaffee und Bier ihre köstlichen selbstgemachten russischen Spezialitäten. Ein besonderer Dank ist dem zweiten Vorsitzenden des Trakehnen-Vereins, Herrn Leonhard Thiel, sowie der russischen Schulleiterin Frau Sanjuk für die hervorragende Organisation und Gestaltung der Jubiläumsfeier auszusprechen. Nach dem offiziellen Teil des Festes führte Lars Gehrmann über das Gelände des ehemaligen Hauptgestüts und erzählte ausführlich über die Geschichte und ehemalige Funktion der inzwischen verschwundenen oder überwiegend verfallenen Gestütsgebäude.

Tags darauf teilte sich die Gruppe. Ein Teil suchte auf den ehemaligen Trakehner Vorwerken nach Spuren der Vergangenheit, der andere Teil besichtigte das ehemals Zitzewitzsche Gestüt Weedern und anschließend die einmaligen Wälder der Rominter Heide. Eine Führung durch das ehemalige Landgestüt Georgenburg, das heute als Ausrichter internationaler Turniere in neuem Glanz erstrahlt, führte die Gruppe wieder zusammen, bevor die Gruppe der Fluggäste schon am nächsten Morgen wieder verabschiedet werden musste. Über Wehlau und Wohnstorff führte die Reiseroute nach einem Ausflug in das Gestüt des russischen Trakehner Züchters Konstantin Khaipov nach Masuren, dem südlichsten und heute polnischen Teil des ehemaligen Ostpreußen. Über Nurmis Geburtsstätte in Rudwangen erreichte die Gruppe nach einer Fahrt durch die wunderschöne unberührte Natur der masurischen Seenplatte das nächste Quartier in Nikoleiken, ein riesiges Touristenhotel. Nach einer ruhigen Schifffahrt über den Nidasee stand am nächsten Tag der Besuch des Barockschlosses der Familie von Lehndorff in Steinort auf der Halbinsel im Mauersee auf dem Programm. Ein trauriger Anblick, da es durch fehlende Pflege und Investitionen sehr schnell verfällt und so wohl nicht mehr lange steht. Der Rückweg zum Hotel führte über Arno Surminskis Jokehnen/Jäglack am Landgestüt Rastenburg und dem Gut Eichmedien, dem ehemaligen Stammsitz der Familie von Redecker, vorbei.

Nach dem Abschied von Masuren und einer großzügigen Einladung zum Mittagessen auf den Betrieb der Familie Hipp in Podungen erreichte die Gruppe am vorletzten Reisetag die Ruinen des Gutes Schlobitten, das vor dem Zweiten Weltkrieg als eines der schönsten und größten Schlösser Ostpreußens bezeichnet wurde und in diesem Jahr neue Besitzer gefunden hat. Nach einer Übernachtung im „Bernsteinpalast“ ging es dann schließlich mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hause.
                                                                              Ulrike Sahm

 

Ehrung für beispielhaften Einsatz

Verleihung der Freiherr-von-Schrötter-Medaille an Herrn Klaus Hagen

Herr Klaus Hagen war sehr gerührt und den Tränen nahe, als ihm anlässlich der Feierstunde zum 275-jährigen Gründungsjubiläum des preußischen Hauptgestüts Trakehnen in Jasnaja Poljana aus der Hand der Präsidentin des Trakehner Verbandes, Frau Petra Wilm, die Freiherr-von-Schrötter-Medaille verliehen wurde. Es ist eine besondere Auszeichnung, die der Trakehner Verband zu vergeben hat.
Klaus Hagen, Hof Borstel, Bispingen, im Jahr 1932 in Insterburg geboren, wurde bereits in jungen Jahren als gebürtiger Ostpreuße Mitglied des Trakehner Verbandes. Er war nicht nur ein erfolgreicher Züchter mit eigener Hengsthaltung und sechs gekörten Hengsten – darunter zwei Reserve-Sieger – sondern übernahm im Dienst des Trakehner Verbandes auch verschiedene Ehrenämter. So war er von 1979 bis 1994 im Vorstand und zeitweise als Delegierter des Zuchtbezirks Niedersachsen-Hannover tätig. Mitte der siebziger Jahre gehörte er als stellvertretendes Mitglied der Körkommission an. Auch die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) wusste sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in ihren Reihen zu schätzen und zeichnete Klaus Hagen 1996 mit dem Carl-Theodor-Schneider-Preis, der höchsten Auszeichnung für DLG-Tierzüchter, aus.
Trakehnen ist heute wieder ein begehrtes Reiseziel. Das Trakehner Schloss und das Reitburschenhaus konnten durch umfangreiche Renovierungsarbeiten vor dem endgültigen Verfall bewahrt werden. Die darin beheimatete Schule mit ihren Schülern und dem Lehrerkollegium möchten die guten persönlichen Kontakte zu uns Deutschen nicht mehr missen. Dies alles ist Klaus Hagen zu verdanken. Er war 1993 maßgebliches Gründungsmitglied des Vereins der Freunde und Förderer des ehemaligen Hauptgestüts Trakehnen e.V. bereit, den 1.Vorsitz zu übernehmen, den er mit großer Hingabe und Erfolg bis zum heutigen Tag ausgeübt hat. Ohne sein unerschütterliches Eintreten für uneigennützige Hilfe zugunsten der dort lebenden Menschen und seinen unermüdlichen Einsatz bei den baulichen Erneuerungsmaßnahmen wäre es für die zahlreichen Gäste und Freunde des Trakehner Pferdes nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus anderen Teilen der Welt, nicht möglich gewesen, erstmals wieder nach 1945 am Ursprungsort jenes 275-jährige Gründungsjubiläum freudig zu feiern. Die Mitglieder des Trakehnen-Vereins und Freunde des Trakehner Pferdes gratulieren von Herzen zu dieser hohen Auszeichnung.            Dr. Horst Willer

 

Das Trakehner Pferd – Träger des kulturellen
Erbes in Gegenwart und Zukunft

Festrede zur Jubiläumsfeier am 20. September 2007 in Trakehnen, heute: Jasnaja Poljana, Kreis Nesterow, Oblast Kaliningrad

Sehr geehrte Frau Sanjuk, sehr geehrte Ehrengäste,
meine Damen und Herren!
Am 1. September 1732, also fast auf den Tag genau vor 275 Jahren, meldete der Graf von Schwerin dem preußischen König Friedrich Wilhelm I, dass die Arbeiten für die Errichtung des Stutamtes Trakehnen abgeschlossen seien.
Noch näher am heutigen Tag vor 75 Jahren, am 27. September 1932, fand an dieser Stelle die Feier zum 200-jährigen Bestehen des Hauptgestüts Trakehnen und der Preußischen Gestütsverwaltung statt. Ewig unvergessen bleibt die Enthüllung des Tempelhüter-Denkmals in Gegenwart des Hengstes selbst, dessen Namen man bis heute in einem Atemzug mit Trakehnen nennt.

Das Tempelhüter-Denkmal steht heute in Moskau – genauso wie das Denkmal des Hengstes Morgenstrahl, welches bis zum Ersten Weltkrieg vor dem Haus des Landstallmeisters, der heutigen Schloss-Schule, stand. Es wäre schön, wenn Tempelhüter und Morgenstrahl eines Tages wieder zurückkehren an ihre Geburtsstätte und den Ort ihres segensreichen Wirkens.
Die Bedeutung Trakehnens für die gesamte Pferdezucht, zunächst in Preußen und später in Deutschland, ist in der Literatur unzählige Male gewürdigt worden. Trakehnen war das größte Gestüt, Trakehnen war das schönste Gestüt und Trakehnen war vor allem das beste Gestüt für die Entwicklung der deutschen Pferdezucht. Und das galt sowohl für die Landwirtschaft, wie für das Militär und den Sport. Die großen Erfolge auf den Ausstellungen in Königsberg und Berlin, der Ruf des Ostpreußen, das beste Soldatenpferd der Welt zu sein, und die olympischen Medaillen von Berlin wären ohne Trakehnen niemals denkbar gewesen.
Während das 225-jährige Jubiläum der Gründung Trakehnens im Jahres 1957 nur im kleinen Kreise gewürdigt wurde, feierte man vor allem im Westen Deutschlands den 250-jährigen Geburtstag von Trakehnen 1982. Dies geschah zu einer Zeit, als noch die Mauer Deutschland trennte und dieser Teil Europas, das Kaliningrader Gebiet, für alle Besucher ein verbotenes Land war.

Nur 8 Jahre später hatte dieses schwierige Kapitel Europas zum Glück ein Ende, und heute können wir voller Freude gemeinsam einer 275-jährigen hippologischen Kultur gedenken, die nicht nur für alle Zeitzeugen, sondern auch für nachfolgende Generationen immer ein Vorbild für die Verschmelzung von Mensch und Pferd bleibt. Es ist nicht unser Verdienst, aber wir können dennoch stolz auf die Entwicklung der Geschichte sein, dass wir heute gemeinsam als Russen und als Deutsche mit internationalen Gästen diesen besonderen Anlass feiern. Denn dieser Ort verbindet uns alle. In Frieden und in Freundschaft.

Es ist erfreulich, dass die Trakehner Pferdezucht in Russland eine Fortsetzung gefunden hat. Wenn auch an anderen Orten, aber das ist nicht wesentlich. Wir freuen uns, dass wir heute hier zu Gast sein dürfen und danken Frau Sanjuk und allen Lehrern, dass sie uns die Schloss-Schule am heutigen Tag geöffnet haben.
Hier von Trakehnen aus begann vor über 200 Jahren die Entwicklung des ostpreußischen Warmblutpferdes Trakehner Abstammung. Das heißt: Die Hengste, die in den Landgestüten der Provinz Ostpreußen den Züchtern zur Verfügung standen, wurden zum größten Teil hier in Trakehnen geboren. Die bäuerliche Pferdezucht basierte also auf den Blutlinien aus Trakehnen. Vor dem Krieg unterschied man zwischen dem Ostpreußischen Pferd und dem Trakehner, denn das waren nur jene Pferde, die auch hier in Trakehnen geboren wurden. Nach dem Krieg wurden alle Pferde aus Ostpreußen als Trakehner bezeichnet, weil sie alle auch auf Ahnen aus Trakehnen zurückblicken konnten.

Auf vier von fünf Kontinenten werden Trakehner Pferde heute in 35 Ländern der Erde gezüchtet. Es mag weltweit derzeit über 30.000 Trakehner Pferde geben, doch es gibt heute wahrscheinlich keinen Trakehner, der frei ist von Vorfahren, die an diesem Ort geboren wurden. Hier ist der Ort der Quelle. 10 Staaten haben einen Kooperationsvertrag mit dem deutschen Trakehner Verband und führen in ihren Ländern ein eigenes unabhängiges Stutbuch. Die Grundregeln der Zucht, das Zuchtziel, die Selektion und die Methode der Reinzucht sind dabei in allen Ländern anerkannt und werden international nach gleichen Regeln durchgeführt.

Die westdeutsche Trakehner Zucht baute ab 1945 auf eine Basis von 500 Zuchtstuten. Zum Vergleich: Ostpreußen war das größte geschlossene Pferdezuchtgebiet der Welt und es gab  etwa 25.000 Zuchtstuten. Es waren neben vielen passionierten Ostpreußen vor allem Dr. Fritz Schilke und Siegfried Freiherr von Schrötter – Wohnsdorff, denen der Wiederaufbau in Zusammenarbeit mit den geflüchteten Züchtern der Trakehner in Westdeutschland zu verdanken ist.
Es gilt heute aber auch, der Personen zu gedenken, die nach dem Ende Trakehnens und nach dem Ende der Pferdezucht in Ostpreußen die Trakehner Rasse in den osteuropäischen Ländern gesammelt, aufgebaut und nach den gleichen alten Zuchtprinzipien fortgeführt haben. Dies geschah vor allem in Russland, in der DDR, in Polen und später auch in Litauen, Estland, Weißrussland und der Ukraine. Dies war eine wesentliche Voraussetzung für den späteren Austausch von Genen. Die Population wurde zwar getrennt 1945, entwickelte sich aber in zwei voneinander fast isolierten Regionen im Osten wie im Westen immer weiter. Erst die politische Wende im Jahre 1990 führte zu einer Durchlässigkeit der Grenzen, zu einem Miteinander und zu einem Zusammenwachsen. Das Trakehner Pferd wurde multikulturell – der Trakehner ist ein Europäer mit vielen Freunden auf der ganzen Welt.

Dennoch haben sich die Pferde verändert. Der Trakehner von heute ist nicht mehr der Trakehner aus den dreißiger oder vierziger Jahren. Die Pferde sind großrahmiger geworden, langbeiniger, weil auch die Reiter größer geworden sind. Die Pferde sind kräftiger geworden, weil der Vollblutanteil zurückgegangen ist, denn Halbblutrennen haben an Bedeutung verloren. Die Pferde sind kraftvoller geworden und bewegen sich schwungvoller, denn der Sport fordert heute Kraft und Schwung. Aber dafür haben sie an Härte und Genügsamkeit verloren, denn militärische Eigenschaften werden nicht mehr nachgefragt. Aber nach wie vor gilt der charakteristische Trakehner Typ als Zeichen von Adel und Ausdruck der ältesten deutschen Reitpferderasse als wesentliches Zuchtziel. Das hat sich nicht verändert.
Heute hat der deutsche Trakehner Verband 4.500 Mitglieder, betreut 3.800 Stuten und 200 Hengste. Damit ist das Trakehner Pferd als lebendes Kulturgut gerettet. Jetzt steht die Bedeutung der Wirtschaftlichkeit vielmehr im Vordergrund. Es gilt, mit der Methode der Reinzucht die gleiche Geschwindigkeit des Zuchtfortschritts zu halten, wie die Reitpferderassen mit mehr oder weniger großen Mischpopulationen. Wichtiger Gradmesser ist der sportliche Erfolg. Aber auch andere, neue Selektionskriterien, wie die Gesundheit oder die Fruchtbarkeit spielen eine zunehmende wirtschaftliche Rolle. Das ist die besondere Herausforderung der Gegenwart in einem Konkurrenzfeld, das schon längst nicht mehr auf Deutschland und schon längst nicht mehr auf Europa beschränkt ist, denn attraktive Pferde werden in vielen Teilen der Welt gezüchtet.

Mögen die Trakehner Pferde auch in Zukunft Menschen aus unterschiedlichen Nationen verbinden in ihrer Leidenschaft für das edle Pferd und somit einen Beitrag leisten für die Verständigung der Völker. Und wer weiß – vielleicht werden auch an diesem Ort, in Jasnaja Poljana, eines Tages wieder Trakehner Pferde geboren.   
Lars Gehrmann, Zuchtleiter und Geschäftsführer Trakehner Verband, Deutschland

 

SUMMARY

Since the German Trakehner Verband, the Trakehnen Verein and the school at Jasnaja Poljana have been on very friendly terms for many years, a unique anniversary celebration took place on 20 September 2007 at the former main stud of Trakehnen. Russian and German speakers commemorated the history of Trakehnen and emphasised the friendship which has been established with today’s Russian school. After the ceremonial act, all the village celebrated the 275th anniversary of Trakehnen on the historic site in front of the former state stud director’s mansion, a festivity hosted by the school’s teachers, pupils and their parents under the guidance of headmistress Elena Sanjuk. The celebration was part of a guided 9 day tour to former East Prussia, visiting the most important Trakehner-relevant sites in Lithuania, Russia, and Poland.

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