Montag, 22. Oktober 2018
 


Unsere Weltmeister: Jessica von Bredow-Werndl und TSF DALERA BB


 

Fast zwei Wochen Weltreiterspiele in Tryon, North Carolina, USA, liegen hinter uns. Jessica von Bredow-Werndl und ihre TSF DALERA BB v. Easy Game – Handryk (Z.: Silke Druckenmüller, B.: Beatrice Bürchler-Keller) sind mit dem deutschen Team Mannschaftsweltmeister der Dressurreiter! Unendlich stolz gratulieren wir auch an dieser Stelle von Herzen!

Den Grand Prix für die Mannschaftswertung führte das Paar aus dem bayerischen Aubenhausen, Reiterin und Pferd übrigens WM-Debütantinnen, lange mit 76,677 Prozent an. Am Ende, nach 77 Startern, hatten sie einen tollen neunten Rang erreicht und waren mit Weile für den Grand Prix Special qualifiziert. Diese Qualifikation der besten 30 Grand Prix-Paare schafften auch die beiden weiteren Trakehner Reiterinnen: Die erfahrene Russin Inessa Merkulova sicherte sich mit ihrem langjährigen Partner, dem in Russland gezogenen MISTER X v. Egejus mit brillanten Piaffe- und Passage-Touren 72,64 Prozent und lieferte den besten Ritt für Russland. Für Dänemark waren zwei charmante Sympathieträger über die Longlist kurzfristig ins Team gekommen: Die sympathische Amateurin Rikke Svane und ihr gekörter 16-jähriger Trakehner Hengst FINCKENSTEIN TSF v. Latimer-Kennedy (Z.: Karl Heinz Moll, B.: Rebecca und Rikke Svane) waren erstmals bei einem ganz großen Championat am Start und strahlten so viel Harmonie und gegenseitiges Vertrauen aus, dass ihnen ein wunderschöner Grand Prix mit 70,233 Prozent und das zweitbeste Ergebnis für das dänische Team gelang!

Kurz zusammengefasst: Unter den 77 weltbesten Dressurpaaren starteten drei Reiterinnen mit Trakehnern, alle drei ritten für ihr Land in der Wertung (Ränge eins, zwei und drei), alle drei qualifizierten sich für die Einzelwertung im Special und Jessica von Bredow-Werndl wurde für ihren großartigen Auftritt mit der Goldmedaille belohnt!

Ihr fantastisches Interieur bewiesen die Trakehner bei diesen Weltreiterspielen auch im Parasport beispielhaft. In den Grades I bis V waren sie am Start und fast alle hoch platziert: ein Trakehner v. Kostolany, sechs Pferde mit den Trakehner Vätern Gribaldi (2), Hertug (2), Hohenstein (1) und Münchhausen (1) sowie weitere zwei Pferde mit Arogno als Muttervater. Der Gribaldi-Sohn Horsebo Smarties und Stinna Tange Kaastrup holten in Grade II Gold im Einzel und in der Kür sowie das beste Teamergebnis für Dänemark, der Österreicher Peppo Puch und sein Arogno-Enkel Sailor’s Blue erreichten zwei Mal Silber (Einzel und Kür). In Grade III gab es Kür-Gold für Steffen Zeisig mit Hannoveraner Arogno-Enkel Feel Good.




 
 
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